„Migrant Youth Friendly Cities: A Scale of Reference“-Schulung Die Internationaler Ausbildungskurs „Migrant Youth Friendly Cities: Eine Referenzskala,“ das ein integraler Bestandteil des umfassenderen Projekts „Migrant Youth Friendly Cities“ ist, das vom 24. bis 30. September 2023 in Fundão (Portugal) stattfand. An der Schulung nahmen Jugendarbeiter, Gemeindebeamte und junge Menschen mit Migrationshintergrund aus Schweden, Spanien, Griechenland und Portugal teil. Das Hauptziel dieses Trainings war es, das Bewusstsein für die Bedeutung der Förderung interkultureller Gemeinschaften auf lokaler Ebene zu schärfen. Ziel war es, den Teilnehmern ein umfassendes Verständnis dafür zu vermitteln, wie Integrationsstrategien und -politiken das tägliche Leben von Migranten- und Flüchtlingsjugendlichen tiefgreifend beeinflussen. Die Teilnehmer untersuchten, wie sie aktiv zur Formulierung und Umsetzung dieser Strategien und Richtlinien beitragen können, und erkannten, dass ihre aktive Beteiligung an Entscheidungsprozessen eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung der Gemeinschaften spielt, in denen sie leben. Während des Kurses untersuchten die Teilnehmer, wer ein Migrant ist, wer die beteiligten Akteure sind und wie eine migrantenfreundliche Stadt aussehen sollte. Darüber hinaus wurden sie in die Bewertungsinstrument (IO2) und die Leitlinien (IO3), die beide als intellektuelle Ergebnisse im Rahmen des Projekts „Migrant Youth Friendly Cities“ entwickelt wurden. Durch nicht-formale Bildungsmethoden nutzten die Teilnehmer das Assessment Tool, um die Freundlichkeit ihrer Gemeinden zu bewerten und Aktionspläne zur Verbesserung zu formulieren. Schließlich hatten sie die Gelegenheit, das Migrationszentrum in Fundão zu besuchen und die Umsetzung bewährter Verfahren auf lokaler Ebene. Die Schulung ermöglichte den Aufbau von Netzwerkverbindungen zwischen Kommunalarbeitern, Jugendarbeitern, Nichtregierungsorganisationen sowie Migranten- und Flüchtlingsjugendlichen. Diese Verbindungen werden die Zusammenarbeit im Bereich der jugendfreundlichen Städte für Migranten fördern und die potenziellen Auswirkungen dieser Initiative auf lokaler, regionaler, nationaler und internationaler Ebene ausweiten. Die finanzielle Unterstützung für diese Schulung wurde durch die Kofinanzierung des Programms Erasmus+ der Europäischen Union bereitgestellt. Die Koordinierung dieser Initiative wurde vom DYPALL-Netzwerk mit Unterstützung des Gemeinde Fundão. Dieses Erasmus+ KA2-Projekt wird vom DYPALL-Netzwerk in Partnerschaft mit Novisi Elkartea (Spanien), ΔΗΜΟΣ ΦΥΛΗΣ Gemeinde Fyli (Griechenland), Ινστιτούτο ρευνας & Κατάρτισης Ευρωπακών θεμάτων (Griechenland), Afrikanisches Empowerment-Zentrum (Schweden).