Partnertreffen „Jugend im Mittelpunkt: Service Design und Co-Creation“ Treffen der Partner für das KA2-Projekt „Focus in Youth: Service Design and Co-creation“ vom 18. bis 19. September in Portimão (Portugal) stattfand. Das Konsortium versammelte Organisationen aus Norwegen, Litauen, Portugal, Slowenien und Polen, die sich mit der Theorie der Dienstleistungsgestaltung befassten, um das Verständnis dafür zu verbessern, wie sich die Jugendarbeit zwischen verschiedenen Anbietern von Jugenddiensten bewegt, und um verschiedene entscheidende Bruchpunkte zu ermitteln, an denen junge Menschen in prekären Situationen mit begrenzter oder fehlender Unterstützung des Wohlfahrtssystems zurückbleiben. Während des Projekts wird untersucht, wie professionelle Jugendarbeit und nicht-formale Bildung Dienste und Jugendliche bei der Entwicklung von Lösungen zur Stärkung dieser Bruchpunkte unterstützen können. Die Partner werden junge Menschen zwischen 15 und 25 Jahren unter Verwendung verfügbarer Daten und Methoden zur Dienstleistungsgestaltung kartieren, um ein besseres und ganzheitlicheres Verständnis des Pfades für junge Menschen in diesem Alter zu schaffen. Jugendbetreuer, Moderatoren, Entscheidungsträger und andere Dienstleister werden in Dienstleistungsdesign, nicht formalem Jugendansatz, Partizipationstheorie und sektorübergreifender Zusammenarbeit geschult, um Räume für die Ko-Kreation zwischen Jugendlichen und denjenigen zu schaffen, die Jugenddienste für Jugendliche anbieten. Während des Projekts wird es zwei Schulungen geben, die erste „Focus on Service design, co-creation“ wird vom 4. bis 11. November 2019 im Ausbildungszentrum Daugirdiskes (Litauen) stattfinden und die zweite Schulung „Focus on cross-sectorial cooperation“ wird vom 2. bis 9. Februar 2020 im Ausbildungszentrum Daugirdiskes (Litauen) stattfinden. Es wird eine Veröffentlichung mit allen Ergebnissen der Aktivitäten und einer Analyse der Realität jedes Landes erstellt, die eine Möglichkeit bietet, die Unterschiede und Ähnlichkeiten in der jugendorientierten Arbeit in den verschiedenen europäischen Ländern besser zu erfassen und zu verstehen.