MIGRANTE JUGENDSTÄDTE – 2. Transnationales Partnertreffen

2. Treffen der transnationalen Partner des Projekts „Migranten-Jugendfreundliche Städte” fand vom 26. bis 29. Oktober 2022 in Stockholm (Schweden) statt und wurde vom African Empowerment Center ausgerichtet.

Ziel des Treffens war es,

  • Fertigstellung des ersten intellektuellen Ergebnisses „Models and strategies of migrant youth integration at local level“ (Modelle und Strategien der Integration junger Migranten auf lokaler Ebene)
  • Erstellung des Zwischenberichts über das Projekt
  • Planung der anstehenden Schulung „Integrationspolitik auf lokaler Ebene“ in Bilbao
  • Planung der Entwicklung der anderen intellektuellen Ergebnisse: Bewertungsinstrument und Leitlinien für migrantenfreundliche, jugendfreundliche Städte, die den Gemeinden helfen werden, ihre Integrationspraktiken zu bewerten und sie auf der Grundlage bewährter Verfahren und Strategien aus verschiedenen europäischen Ländern zu verbessern.

Das Treffen bot auch die Gelegenheit, inspirierende Räume für die Integration junger Migranten zu besuchen, wie das Rinkeby Youth Centre. Ihr Beispiel zeigt deutlich, wie wichtig es ist, den Raum und seine Funktionsweise an die Bedürfnisse der Zielgruppe anzupassen. Das Jugendzentrum ist bis spät in die Nacht geöffnet und unterstützt lokale Jugendliche in Bezug auf Bildung, Arbeit und sinnvolle Freizeit. Erfahrene Mitarbeiter unterstützen junge Menschen bei ihren Hausaufgaben, schulen sie darin, sich auf eine Stelle zu bewerben und Vorstellungsgespräche zu führen, und weisen sie an, wie sie Podcasts aufnehmen und Instrumente spielen können, um ihre Zeit sinnvoll zu nutzen. Die Kartierung solcher bewährter Verfahren ist das Kernstück des Projekts „Migrant Youth Friendly Cities“.

Das Projekt wird vom DYPALL Network (Portugal) in Zusammenarbeit mit dem Institut für Forschung & amp; Training on European Affairs (Griechenland) Gemeinde von Fyli (Griechenland), Afrikanisches Empowerment-Zentrum (Schweden) und Novisi Elkartea (Spanien). Es wird von der Europäischen Union im Rahmen des Programms Erasmus+ finanziert: Strategische Partnerschaft für Innovation im Jugendbereich.

 

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