EUlectionplay: Engagement junger Menschen auf europäischer Ebene

Projekt

Das Projekt „EulectionPlay: Gamifizierung der Öffentlichkeitsbeteiligung junger Menschen: Von der Kommunalverwaltung zur EU-WahlZiel ist es, die partizipative Demokratie zu fördern, indem die Beteiligung junger Menschen an der Gestaltung der lokalen Demokratie und der Demokratie in der Europäischen Union gefördert wird. Dies wird durch Gamification und nicht-formale Bildung erreicht.

Im Rahmen dieses Projekts wurden von Januar bis April 2024 in Portugal sieben Workshops mit jungen Menschen durchgeführt, um das Bewusstsein dafür zu schärfen, wie wichtig die Stimmabgabe bei den EU-Wahlen ist und was die EU für das tägliche Leben junger Menschen tut. 

Sechs Workshops fanden in Schulen in der Algarve-Region im Süden Portugals statt, und einer beinhaltete einen Besuch der Gemeinde Almada im Jugendzentrum von Lissabon, wo sich eines der Büros des DYPALL-Netzwerks befindet. Um die Workshops in Schulen zu ermöglichen, haben wir mehrmals mit unserem lokalen Partner EuropeDirect Algarve zusammengearbeitet. Insgesamt nahmen 189 junge Teilnehmer an diesen Workshops teil, die sie mit grundlegenden Kenntnissen und Fähigkeiten für die aktive Teilnahme an demokratischen Prozessen ausstatteten.

Implementiert in: 

  • Escola International de Aljezur (30.01.2024.)
  • Escola Secundária de Albufeira (31.01.2024.)
  • Colegio International de Vilamoura (21.02.2024.)
  • Agrupamento de Escolas Poeta António Aleixo (05.03.2024., 06.03.2024., 07.03.2024.)
  • Gemeinde Almada (29.04.2024.)


Im Mittelpunkt der Workshops stand die Frage, wie junge Menschen sich an Aktivitäten und Entscheidungsprozessen auf EU-Ebene beteiligen können. Die Teilnehmer informierten sich über verschiedene EU-Institutionen, ihre Rollen und darüber, wie die Bürgerinnen und Bürger die Politik und Maßnahmen der EU beeinflussen können. Es wurden Informationen über zahlreiche Programme und Möglichkeiten bereitgestellt, die die EU bietet, um die Bildung und das bürgerschaftliche Engagement junger Menschen zu unterstützen. Initiativen wie Erasmus+, das Europäische Solidaritätskorps und andere jugendorientierte Projekte wurden hervorgehoben.

In den Sitzungen wurde auch die Bedeutung der Stimmabgabe als grundlegendes demokratisches Recht und Pflicht hervorgehoben. Die Teilnehmer untersuchten, wie die Stimmabgabe die Governance und die Politikgestaltung auf EU-Ebene beeinflusst, wobei ein starker Schwerpunkt auf der Bedeutung der Teilnahme an EU-Wahlen lag. 

Jeder schulische Workshop umfasste interaktive Aktivitäten wie Debatten, Quiz- und Video-Workshops, um das Lernen über die Demokratie in der EU ansprechend zu gestalten. Diese Sitzungen verbanden die Beteiligung auf EU-Ebene mit lokalen Themen und halfen den Schülern, die Relevanz ihres Engagements zu erkennen. Darüber hinaus lieferte ein Besuch der Gemeinde Almada im Jugendzentrum von Lissabon ein praktisches Beispiel dafür, wie die Kommunalverwaltung mit der Jugendbeteiligung interagiert und diese unterstützt.

Wichtigste Ergebnisse

  • Die Teilnehmer erhielten ein tieferes Verständnis für die Struktur und die Funktionen der EU und wie sie sich damit auseinandersetzen können.
  • Die Workshops vermittelten ein Gefühl der Verantwortung und Motivation für die Teilnahme an den bevorstehenden EU-Wahlen.
  • Mithilfe von Gamification und interaktiven Methoden machten die Workshops das Lernen über Demokratie ansprechend und zugänglich und befähigten junge Menschen, eine aktive Rolle in ihren Gemeinschaften zu übernehmen.
  • Junge Menschen, die an dem Projekt beteiligt waren, unterstützten die Entwicklung von Broschüren und Empfehlungen zur demokratischen Beteiligung junger Menschen auf EU-Ebene.

Das EulectionPlay-Projekt wird von der Europäischen Exekutivagentur für Bildung und Kultur (EACEA) finanziert und wird derzeit von CRPE (Rumänien), The Teacher Lab (Rumänien), Active Bulgarian Society (Bulgarien), ADEL (Slowakei) und DYPALL Network durchgeführt.

Kofinanziert von der Europäischen Union. Die geäußerten Ansichten und Meinungen sind ausschließlich die des/der Verfasser(s) und spiegeln nicht unbedingt die der Europäischen Union oder der Europäischen Exekutivagentur für Bildung und Kultur (EACEA) wider. Weder die Europäische Union noch die Bewilligungsbehörde können für sie haftbar gemacht werden.

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